Ethereum schlägt Bitcoin – Die Gründe für die Kursexplosion

Ethereum konnte innerhalb eines Monats rund 50 Prozent an Wert gewinnen. Was steckt hinter dieser beeindruckenden Rally?

Neben Bitcoin ist Ethereum wohl eine der bekanntesten Kryptowährungen weltweit. Laut CoinMarketCap weist derzeit nur Bitcoin eine höhere Marktkapitalisierung aus. Doch im Juli hat Ethereum deutlich besser performt und um etwa 50 Prozent zugelegt, während Bitcoin „nur“ auf ein Plus von rund 20 Prozent kam. Dabei waren es insbesondere zwei Faktoren, welche die zweitwichtigste Kryptowährung auf dem Markt nach oben trieben.

Wachsender DeFi-Markt

Seit Ethereum am 13. März auf bis zu 90 Dollar eingebrochen ist, konnte der DeFi-Markt enorm expandieren. Waren im Mai etwa noch weniger als 1 Milliarde Dollar in DeFi-Protokollen enthalten, so ist dieser Wert bis Ende Juli auf über 3,75 Milliarden Dollar geklettert.

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China geht nächsten Schritt!

🍀 „Die elektronische Zahlung digitaler Währungen (DCEP) in China wird in Kürze offiziell vorgestellt“, sagte Pang Hwa-rim, Direktor des Forschungsinstituts für digitale Wirtschaft an der chinesischen Zentraluniversität für Wirtschaft und Finanzen am 27. Juli. Am 25. Juli veröffentlichte Direktor Pang Hwa-rim   einen Beitrag mit dem Titel „Ich freue mich auf einen beschleunigten Test der digitalen Währung“ in Shanghai Securities, einem lokalen Medium in China.  Der Artikel enthielt eine Perspektive für DCEP in China.  „Es ist nicht möglich, DCEP in einem weiten Bereich anzuwenden, aber es dauert nicht lange, bis DCEP herausgegeben wird“, sagte Pang Hwa-rim.
 „Die allgemeine Bevölkerung ist besonders daran interessiert, Bargeld zu digitalisieren und DCEP- und Bankkonten zu verknüpfen“, fügte er hinzu.  Die Verknüpfung von Bankkonten mit DCEP ist für die Digitalisierung von Bargeld unerlässlich.  Wenn DCEP- und Bankkonten verbunden sind, können sie unabhängig von der jeweiligen Plattform verwendet werden.
 „Auf nationaler Ebene kann digitales Geld auch Rechnungen ersetzen, was die Kosten für die Ausstellung spart“, sagte Pan. Es ist von Vorteil, dies tun zu können.“

E-Yuan China zündet die wirtschaftspolitische Bombe

China breitet die Testläufe des E-Yuan weiter aus. Die digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency) soll dabei helfen, den US-Dollar als Weltleitwährung vom Thron zu stoßen.

China rollt den E-Yuan aus. Als digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) stellt sie zunächst im Wesentlichen eine digitale Abbildung der Staatswährung des Landes dar. Und könnte das Land im währungspolitischen Kräftemessen dennoch weit voranbringen.

E-Yuan im Testlauf

China schickte den E-Yuan bereits im April diesen Jahres in den Testlauf. Dabei fiel die Implementierung jedoch noch gering aus – über den Bezahldienstleister Alipay folgten erste Gehaltszahlungen in den Bezirken Shenzhen, Suzhou, Chengdu und Xiong’an an Regierungsbeamte.
Der E-Yuan, so heißt es aus Regierungskreisen, sei sowohl rückverfolgbar als auch verschlüsselbar. Die zugehörigen digitalen Brieftaschen (Wallets) sollen darüber hinaus je nach Bedarf ausgestaltbar sein, das erleichtere die Vermeidung von Geldwäsche.

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Bitcoin-Kurs steigt auf den höchsten Stand seit Anfang Juni

Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin ist am Montag auf den höchsten Stand seit fast zwei Monaten gestiegen.

Am frühen Nachmittag lag der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp bei 10.232,49 US-Dollar. Mit 10.340 Dollar hatte er zuvor zeitweise den höchsten Stand seit Anfang Juni erreicht.
In der Nacht hatte er noch deutlich unter 10.000 Dollar gelegen. Bereits am Sonntag war er aber kurzzeitig über diese Marke gestiegen.
„Angesichts der zunehmenden Sorgen um die globale Weltwirtschaft steigen die Anleger wieder in Bitcoin ein“, sagte Timo Emden, Analyst bei Emden Research. „Die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA dürften dazu beigetragen haben.“

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„Die zusätzlichen Verluste der Sparer sind vernachlässigbar“

Die deutsche Direktorin der Europäischen Zentralbank, Isabel Schnabel, verteidigt das Anleihekaufprogramm in der Pandemie. Das habe zwar zu zusätzlichen Verlusten bei Sparern geführt. Doch die Alternative wäre laut Schnabel noch teurer gewesen.
Explizit spricht die einstige Bonner Wirtschaftsweise auch die Sparer an. Sie hätten wesentlich höhere Verluste hinnehmen müssen, wenn die EZB, statt Anleihen zu kaufen, die Leitzinsen noch deutlich weiter gesenkt hätte. „EZB-Studien zeigen, dass wir den Leitzins auf circa minus 1,7 Prozent von derzeit minus 0,5 Prozent – hätten senken müssen, um denselben geschätzten Effekt auf die Inflation zu erzielen wie mit den zusätzlichen Anleihekäufen“, schreibt Schnabel. „Die hiermit verbundenen Verluste der Sparer hätten fast denen der vergangenen sechs Jahre entsprochen. Die zusätzlichen Verluste der Sparer durch unsere neuen Anleihekäufe sind hingegen vernachlässigbar.“

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Urteil des Bundesgerichtshofs

„Basiskonto“ für Menschen mit wenig Geld: Deutsche Bank muss es billiger anbieten!

Das Basiskonto soll auch Obdachlosen oder Geflüchteten offen stehen. Bei der Deutschen Bank kostet es bisher 8,99 Euro im Monat – kein Einzelfall. Ein Grundsatz-Urteil beanstandet nun die hohen Gebühren der Geldhäuser.
Ein monatlicher Grundpreis von 8,99 Euro für ein Basiskonto bei der Deutschen Bank ist zu hoch. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied am Dienstag, dass die Entgeltklauseln für ein solches Konto unwirksam seien. Die Gebühren waren demnach nicht angemessen. Damit war eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) auch vor dem höchsten deutschen Zivilgericht in Karlsruhe erfolgreich.

Die Verbraucherschützer hatten sich gegen den monatlichen Grundpreis von 8,99 Euro sowie eine zusätzliche Gebühr von 1,50 Euro pro Überweisung durch einen Mitarbeiter am Telefon oder in der Filiale gewandt. Vor dem Landgericht und dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main war die Klage bereits erfolgreich. Der BGH wies nun auch die von der Deutschen Bank erhobene Revision zurück.

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